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Am 03.08.2010 begann Schleppi in der Rubrik Montagsspiele eine Diskussion zum Thema 02.08.2010 - Gespielte SpieleDazu gibt es bisher 3 Beiträge. Der letzte Beitrag erfolgte 03.08.2010 21:58:02. | ||
Schleppi schrieb 03.08.2010 09:43:33 dazu:
Spiel: Schlag den Raab - Das Spiel
Mitspieler: Barbara, Isa, Matthias, Schleppi, Uli Schlag den Schleppi! - So hätte das Spiel eigentlich an diesem Abend heissen müssen, denn die Rolle des Stefan Raab in dem Brettspiel zu der bekannten TV-Spielshow wurde von mir übernommen. Im Gegensatz zu dem TV-Original muss Schlaab hier aber nicht gegen einen Gegner, sondern gegen eine Gruppe antreten. Diese Gruppe darf bei jedem der maximal 15 Spiele entscheiden wer in der aktuellen Disziplin gegen den Einzelkämpfer antritt. Da ich mal davon ausgehe das die Spielshow jeder kennt (das ist wie bei McDonalds, jeder weiß wie es schmeckt obwohl er dort nie hingeht), gehe ich hier nicht näher auf die Regeln ein. Per Kreisel wird immer eines der 36 Spiele zufällig bestimmt. Die Regeln des Spiels werden dann erläutert und die Gruppe darf dann einen Spieler bestimmen der gegen Raab antritt. Damit der Alleine-Spieler aber auch eine Chance hat, darf dieser maximal 3 mal pro Spiel einen Gegner ablehnen und das Team muss dann einen anderen Spieler nominieren. Hier nun die Abfolge der Spiele aus meiner Erinnerung: Spiel 1: Kartenduell Gegenspieler: Barbara Hierbei bekommt jeder Spieler 11 Karten mit den Werten 1-11 auf die Hand. Beide Spieler wählen eine Karte aus und legen diese verdeckt in die Tischmitte. Beim Aufdecken wird geschaut wer die höhere Karte gelegt hat und derjenige erhält den "Stich". Die Entscheidung fiel hier als wir beide im selben Zug die 11 spielten und danach noch mal beide die 9. Nun lagen quasi 6 Karten im Pott und da ich meine 10 aufgespart hatte, konnte ich diesen entscheidenden Stich dann holen. Punktestand nach diesem Spiel: Schleppi - Team 1:0 Spiel 2: Bechern Gegenspieler: Isa Hier muss man aus Tischhöhe einen Plastikchip in einen Knobelbecher fallen lassen der auf dem Boden liegt. Landet der Chip in dem Becher gibt es einen Punkt. Nach 7 Chips von beiden Spielern hatte hier Isa klar mit 5:3 die Nase vorn. Punktestand nach diesem Spiel: Schleppi - Team 1:2 Spiel 3: Buchstabieren Gegenspieler: Uli Einer der nicht teilnehmenden Spieler liest von einer Karte Begriffe vor die von den Spielern in umgekehrter Reihenfolge buchstabiert werden müssen. Also bei Eber - R E B E. Hier musste zuerst Uli ran während ich mich draussen kurz abkühlen durfte. Danach war ich an der Reihe und schaffte einen Begriff mehr als Uli. Punktestand nach diesem Spiel: Schleppi - Team 4:2 Spiel 4: Katapult Gegenspieler: Matthias Ein Geschicklichkeitsspiel. Eine stabile Pappe dient als Katapult auf dem die Spieler eine eigene Fahne stellen. Nun muss durch Schlagen auf das Katapult die Fahne in die Spieleschachtel geschleudert werden. Dort sind vier Fächer zu finden mit Werten von 1-4 Punkten. Wer nach 7 Versuchen die meisten Punkte hat gewinnt dieses Spiel. Hier benötigte Matthias 3 Versuche bevor der 4. dann erstmalig in der Schachtel landete. Als mir dann zwei Treffer in Folge in die 4 gelangen war auch diese Disziplin zu meinen Gunsten entschieden. Damit also 4 weitere Punkte für mich. Punktestand nach diesem Spiel: Schleppi - Team 8:2 Spiel 5: Wann war das? Gegenspieler: Barbara Der Moderator (in diesem Fall Matthias) liest ein Ereignis vor zu dem die Duellanten aufschreiben müssen wann dieses Ereignis stattgefunden hat. Wer näher an dem gesuchten Datum liegt bekommt einen Punkt. Wer zuerst 4 Punkte hat gewinnt. Die ersten beiden Ereignisse wussten wir beide (1. olympischen Spiele der Neuzeit = 1896 / Kolumbus entdeckt Amerika = 1492). Bei der franz. Revolution (1789) konnte ich dann aber den ersten Punkt machen. Bei den restlichen 3 Punkten habe ich dann einfach besser geschätzt als Barbara und somit gingen dann auch diese 5 Punkte auf mein Konto. Punktestand nach diesem Spiel: Schleppi - Team 13:2 Spiel 6: Golf Gegenspieler: Isa Nun ging es zu einer Partie Golf. Gegner war Isa die mir bisher die einzige Niederlage beigebracht hat. Auf dem Fußboden wurde eine Golfbahn aufgebaut. Das Ziel war ein rechteckiges Papp-Grün mit einem Loch darin. Hierein musste man einen Plastik-Chip schnippsen (mit einem weiteren größeren Plastik-Chip). Also nach dem Prinzip des alten Floh-Spiels. Hier brauchte ich doch einige "Schläge" um auch die Feinsteuerung hinzubekommen. Isa lag da aber schon kurz vor dem Loch, konnte dann aber nicht den Chip einlochen. Mir gelang es mit dem ca. 8. "Schlag" und dadurch gab es wieder Punkte. Punktestand nach diesem Spiel: Schleppi - Team 19:2 Spiel 7: Dosenschießen Gegenspieler: Uli Ein Pappaufsteller mit Dosen drauf wird auf einen Tisch gestellt. Nun stellen sich die Spieler ca. 3 Meter entfernt davor auf. Bewaffnet sind sie dabei mit einer Plastik-Kanone welche ein Gummi-Projektil enthält. Nun hat man 3 Versuche um die Dosen zu treffen. Jeder Fehlschuß wird als Minuspunkt gezählt. Schaffen es beide die Dosen zu treffen, wird in der nächsten Runde die Entfernung um 20 cm erweitert usw. Schafft es nur ein Spieler die Dosen zu treffen ist er der Sieger. Treffen beide die Dosen nicht, gewinnt derjenige der in allen Durchgängen die wenigsten Fehlschüsse hatte. Für Uli erwies sich aber schon die Anfangsweite von 3m als zu schwer und er konnte die Dosen nicht treffen. Ich hatte sofort mit dem ersten Schuss einen Treffer und sackte weitere 7 Punkte ein. Punktestand nach diesem Spiel: Schleppi - Team 26:2 Spiel 8: Stimmt`s? Gegenspieler: Matthias Nun musste das Team langsam Punkte machen um nicht den Anschluss zu verlieren. Zwar werden die Spiele zum Ende hin ja immer wertvoller, trotzdem hatte ich schon ein Polster angelegt. Bei diesem Spiel las der Moderator (Uli) Behauptungen vor und Matthias und ich mussten uns entscheiden ob dies stimmt oder nicht. Für jede falsche EInschätzung gab es einen Minuspunkt. Wer zuerst 3 Minuspunkte hat verliert. Ich kann mich leider nicht mehr an alle Fragen erinnern, aber ein entscheidender Punkt war das Kamele in ihren Höckern kein Wasser speichern was ich mal bei einer Kinder-Sendung von Elias gehört hatte ;-) Punktestand nach diesem Spiel: Schleppi - Team 34:2 Spiel 9: Buchstaben zählen Gegenspieler: Isa Ein neuer Versuch für das Team, nun bei "Buchstaben zählen". Der multiple Moderator (nun Barbara) las uns Begriffe vor, deren Buchstabenanzahl wir nennen mussten. Wer meinte die Lösung zu wissen musste schnell auf den "Buzzer" drücken (in Form einer Spielkarte mit einem Buzzersymbol) und dann sofort die Antwort geben. War die flasch gab es einen Punkt für den Gegner. Gar nicht so einfach bei Wörtern wie Feuilletonredakteurin ;-) Letztendlich machten wir beide unsere meisten Punkte durch Fehler des anderen. Aber auch hier gelang mit der Sieg. Punktestand nach diesem Spiel: Schleppi - Team 43:2 Spiel 10: Hochschuss Gegenspieler: Uli Tja, so langsam konnte ich mir schon mal Gedanken machen mit welcher Jubel-Choreographie ich meinen Sieg feiern würde. Denn nur noch 18 Punkte fehlten mir zum endgültigen Sieg und da wir nun schon bei Spiel 10 angelangt waren bedeutete dies, aus den letzten maximal 6 Spielen brauche ich nur noch zwei Siege. Nun kam Hochschuss gegen Uli. Dabei muss man wieder Chips schnippsen. Dieses mal aber nicht in ein Loch, sondern über eine Latte. Diese wird nach jeder Runde um eine Stufe erhöht. Die erste Höhe schaffte Uli im zweiten von drei möglichen Versuchen. Ich schaffte es erst im dritten. Die zweite Höhe erwies sich dann aber schon für uns beide als Endstation und da Uli weniger Fehlversuche bei der ersten Höhe hatte gewann er dieses Spiel für sein Team! Punktestand nach diesem Spiel: Schleppi - Team 43:12 Spiel 11: Carrom Gegenspieler: Barbara Sollte der Bann nun gebrochen sein? Nun kam mit Carromm allerdings ein Spiel welches ich als richtiges Spiel zu Hause besitze und sehr gerne spiele. Wie sich aber dann herausstellte nennt Barbara auch ein Carrom-Brett ihr Eigen. Doch leider hatte diese kleine Version mit dem originalen indischen Finger-Billard nur wenig gemeinsam. Die Plastik-Chips rutschten in dem, allerdings originell ausgetüfftelten, Spieleeinsatz nur schlecht hin und her und der Spiel-Chip der die kleineren in die Löcher befördern sollte, legte sich oft auf die Chips als das er sie wegschob. Dennoch gelang es mir dann irgend wann meine drei Chips zu versenken und die wichtigen 11 Punkte zu kassieren. Punktestand nach diesem Spiel: Schleppi - Team 54:12 Spiel 12: Setzkasten Gegenspieler: Matthias Nun hatte ich also mein erstes Matchball-Spiel. Und dies war leider eines welches ich überhaupt nicht kann. Man bekam nämlich ein 5x5 großes Raster mit 25 Memory-Karten gezeigt. Sobald die Sanduhr einmal durchgelaufen war, wurde dieses Raster zugedeckt und man hatte nun noch eine Sanduhr-Länge Zeit dieses Raster mit den anderen Memory-Karten aus der Erinnerung nachzubilden. Es gibt ja diverse Techniken sich Dinge zu merken. So kann man z.B. Geschichten dazu erfinden usw. Ich beherrsche leider keine dieser Künste und habe mich einfach auf mein fotografisches Gedächntnis verlassen. Dies ließ mich dann auch im Stich und ich konnte nur 13 der 25 Bilder richtig nachlegen. Wie es richtig ging zeigte uns dann Matthias der tatsächlich 22 von 25 Bildern richtig liegen hatte - BRAVO und CHAPEAU! Punktestand nach diesem Spiel: Schleppi - Team 54:24 Spiel 13: Würfeln Gegenspieler: Uli Spiel 13 war ein alter Bekannter aus der Fernsehshow. Man nimmt einen Würfel und wirft so lange bis man aufhören möchte. Dabei werden alle Augen der Würfe zusammen gezählt. Wird allerdings eine 6 gewürfelt, verfallen alle in diesem Durchgang gesammelten Punkte. Ziemlich schnell setzte ich mich ab indem ich immer 6-8 Punkte sammelte und dann aufhörte. Uli hingegen warf oft schon im ersten oder zweiten Wurf eine 6. So stand es schon 43 zu 18 und ich war an der Reihe. Ziel ist es 50 Punkte zu erreichen. Als ich bei 51 ankam entschied ich mich aufzuhören. Ich hätte auch noch versuchen können weiter über 50 zu kommen, aber Uli hatte ja erst 18 Punkte und müsste schon 34 Punkte in einem Durchgang machen. Also beendete ich mit 51. Da ich angefangen hatte durfte Uli noch den Nachwurf machen. Zunächst konnte er tatsächlich einige 5er würfeln und schaffte es über die 30er Marke, dann über die 40er Marke -- und keine 6 in Sicht. Schließlich landete er bei 49 und die Spannung war nun riesig. Den Becher auf den Tisch gehauen und KLONK - eine 1! Das reichte aber immer noch nicht um meine 51 zu überholen, also noch ein Wurf (mittlerweile schon der 9. oder 10.) und KLONK - wieder eine 1! 51 und Gleichstand. Aber er musste mich übertreffen. Sollte jetzt kurz vor dem Ende noch mal alles schief gehen und Uli im definitiv letzten Wurf eine 6 würfeln? KLONK eine 4! UNGLAUBLICH - Uli hat es tatsächlich geschaftt und mit 54 dieses Spiel gewonnen - PUUUUUH, welch eine Spannung... Punktestand nach diesem Spiel: Schleppi - Team 54:37 Spiel 14: Curling Gegenspieler: Matthias So langsam wurde mir mulmig. Der sicher geglaubte Sieg geriet in Gefahr. Nun Curling - ein Geschicklichkeitsspiel gegen Matthias. Das hatte beim Katapult doch schon mal gut geklappt. Hier wurden nun kleine Plastik-Chips auf eine Pappe gelegt und mit Hilfe eines Gummis diese Chips abgeschossen. Ziel war es möglichst nah an einem Pappchip zu landen. Jeder hatte dazu drei Chips. Wer als Erster zwei Durchgänge gewonnen hatte konnte sich die 14 Punkte gutschreiben. In Durchgang 1 sah es gut aus für mich nach 3 Chips meinerseits lag einer von mir am nächsten dran. Doch Matthias hatte noch einen und tatsächlich legte er diesen fast genau an das Ziel und gewann 1:0. Im zweiten Durchgang gelang mir nichts mehr und auch dieses Spiel ging an das Team. Oh je... Punktestand nach diesem Spiel: Schleppi - Team 54:51 Spiel 15: Kofferpacken Gegenspieler: Isa Nun kam es zu dem was ich vermeiden wollte. Zu einem alles entscheidenden Spiel 15. Und wieder ein Gedächtnisspiel :-( Das Team hatte sich Barbara ausgesucht, aber ich legte meine Veto-Karte und so blieb nur noch Isa als Gegnerin übrig. Bei Kofferpacken zeigt der Moderator (wieder Barbara) kurz das oberste Plättchen vom Stapel der Memory-Karten und nimmt es dann verdeckt an sich. Nun müssen die Spieler sagen "In meinen Koffer packe ich..." und eben dieses Motiv nennen. Dann wird ein neues Plättchen gezeigt un der nächste Spieler muss nun das erste Plättchen und das neue nennen. Dies geht immer so weiter bis einer einen Fehler macht. Und dieser Fehler hatte große Bedeutung denn damit wurde nicht nur Spiel 15, sondern auch das ganze Spiel entschieden. Es ging los mit einer Brezel und Isa begann. Ich hatte dann Brezel und Gummistiefel. Dann hatte Isa - Brezel - Gummistiefel - Bauklötze. Ich war an der Reihe - Brezel - Gummistiefel - Bauklötze - Maus. Dann wieder Isa - Brezel - Gummistiefel - Bauklötze - Maus - Zahnbürste. Und dann hatte ich meinen ersten Hänger. Mir fiel noch ein Brezel - Gummistiefel -???. ich kam echt nicht drauf und erst nach einigen ewigen Sekunden fielen mir wieder die Bauklötze ein - Maus - Zahnbürste und Geburtstagstorte. Puuuuh! Nun war wieder Isa an der Reihe - Brezel - Gummistiefel - Bauklötze - Maus - Zahnbürste - Geburtstagstorte. Fertig! Fertig? Isa hatte sich zwar alle gemerkt aber den neuen Begriff nicht genannt. Leider hatte sie sich diesen auch gar nicht angeguckt als Barbara ihn gezeigt hatte, stattdessen hatte sie sich voll auf das Merken der bisherigen Begriffe konzentriert. Welch ein Drama zum Schluss und ein leicht madiges Ende eines ansonsten super spannenden Wettkampfs... Punktestand nach diesem Spiel: Schleppi - Team 69:51 Fazit: Ich bin total überrascht. Als bekennender Fan der Fernsehshow war ich gespannt auf das Spiel aber eher skeptisch. Doch es war verblüffend wie gut die Show hier auf den Spieltisch übertragen wurde. Auch wenn es nicht um 1 Million EUR ging war der Nervendruck vor allem beim letzten Spiel sehr groß. Ein weiterer Vorteil ist das in dem Team sich jeder Spieler die Aufgaben raussuchen kann die er mag bzw. nicht Aufgaben machen muss die er nicht kann. Damit der Einzelspieler aber eine Chance hat kann er eben Spieler ablehnen. Gerade bei den Quizspielen ist natürlich kritisch das es nur wenige Karten pro Spiel gibt und diese schnell durch sein dürften. Doch bei einigen Spielen kann man sich auch mit anderen Materialien behelfen. So könnte man bei "Wann war das?" auch Karten aus Anno Domini nehmen, oder bei "Flaggen" Karten aus "World Factgame" oder "Globalissimo". Auch die Anzahl der Spiele könnte noch größer sein, aber da kann man ja auch selbst noch Ideen einfließen lassen. Für mich ein absoluter Knaller für eine Party-Spiel und wenn man dann noch ein richtiges Carrom oder jakkolo-Brett besitzt, kann man zu Hause einen schönen Wetkampf starten. Ich würde mich gerne wieder bereit erklären wenn es heissen soll, "Schlag den Schleppi"! | ||
Jost aus Soest schrieb 03.08.2010 15:01:56 dazu:
11 Nimmt!
Mitspieler: Frank (oder Klaus?), Jost, Kirsten, Silvercruiser, Nicole, Tobias Prolog Nach einer lustigen Dixit-Partie mit einer aufgedrehten aber sehr erfolgreichen Kirsten haben wir noch den aktuellen Nachfolger von 6 Nimmt! ausprobiert. Dies fiel uns u.a. deswegen leicht, da man im Prinzip nur die Karten 1 bis 100 aus "6 Nimmt!" benötigt, sowie 10 "Bullenkarten", welche einfach nur Merker-Marker ;o) sind. (Wir haben dafür 10 Schatzkarten aus dem Morgenland-Kartenspiel benutzt.) Die Regeln: Was ist denn nun anders an "11 Nimmt!" (im Vergleich zu "6 Nimmt!")? Sagen wir mal so: Nur der Name hat überhaupt gewisse Ähnlichkeiten - und halt die Karten von 1 bis 100 (sowie die Hornochsen darauf). Das Spiel geht nämlich so: Jeder Spieler erhält zu Beginn 10 zufällige Karten. In der Tischmitte wird eine Karte aufgedeckt. Die Spieler machen nun reihum(!) ihre Züge, d.h. entweder eine Karte auf den Kartenstapel (später gibt es hiervon mehrere) legen, oder den entstandenen Kartenstapel auf die Hand(!) nehmen. Eine Karte darf aber nur auf einen Stapel gelegt werden, wenn der aufgedruckte Zahlenwert sich maximal um 10 unterscheidet (daher: "11 Nimmt!"). Nimmt ein Spieler einen Kartenstapel, so werden dafür zwei neue Karten aufgedeckt, d.h. die Anzahl der Kartenstapel erhöht sich um eins. Nimmt der Spieler einen Kartenstapel mit mehr als 3 Karten, so bekommt er einen Bullenkarte. Diese ermöglicht es ihm von jetzt ab, beliebig viele Karten abzulegen, solange die Differenz zur ursprünglich oben liegenden Karte eben maximal 10 ist. Hat ein Spieler zwei Bullenkarten, so darf er - natürlich jeweils unter Berücksichtigung der o.g. Legeregel - auf zwei Stapeln beliebig viele Karten ablegen, etc. pp. Hat ein Spieler seine letzte Handkarte abgelegt, so werden die Hornochsen auf der Hand der Mitspieler gezählt und als Minuspunkte notiert. Dann beginnt die nächste Runde... Wer ganz am Ende (Vorschlag laut Regel: jeder ist einmal Startspieler) die wenigsten Minuspunkte gesammelt hat, ist der ungekrönte Ober-Horno... äh der Gewinner! :o) Die erste Runde Wir wollten das Spiel ja nur ausprobieren, daher versuchten wir erstmal aufs Gradewohl unser Glück. Ich nahm zur Spielmitte hin einen Stapel und damit eine Bullenkarte und konnte von da ab meist mehrere Karten auf einmal ausspielen. Jedoch genügte dieser Vorteil nicht mehr, um noch das platte Kartenablegen der anderen Spieler zu übertrumpfen, so dass Kirsten die erste Runde beenden konnte. Die meisten hatten noch etwa 2 Hornochsen auf der Hand, nur Nicole hatte wohl das Spiel falsch verstanden und in diesem Moment 20 davon gesammelt! ;o) Die zweite Runde OK, jetzt hatte jeder das Spiel verstanden! Ich wollte mir diesmal viel früher eine Bullenkarte sichern, wenn möglich sogar zwei. Also schlug ich auch gleich bei den ersten beiden 4er-Stapeln zu. Durch diese Beschleunigung konnte ich tatsächlich meinen zwischendurch in Kauf genommenen Rückstand kompensieren und so schließlich diese Runde gewinnen. Diesmal hatte aber niemand 20 Minuspunkte gesammelt! :-D Epilog Ein nettes Spiel mit etwas mehr taktischen Möglichkeiten als bei "6 Nimmt!", welches sich völlig anders spielt! Also eine Kaufempfehlung - wenn man nicht schon "6 Nimmt!" hat (sowie 10 Marker für die Bullen) und somit einfach damit - so wie wir auch - "11 Nimmt!" nachspielt... :o) | ||
Nicole schrieb 03.08.2010 21:58:02 dazu:
Spiel: Mag Blast
Mitspieler: Barbara, Tobias, Nicole Und nach einem friedlichen Miteinander auf der grünen mit Hasen dekorierten Wiese des französichen Dixits starteten dieses Mal zwei wagemutige Frauen ins Weltalt, um dort dem Imperator nicht nur unsere Ehre, sondern auch unseren Kampfgeist zu erweisen. Zunächst beobachtete Barbara den kurzweiligen Luftkampf der anderen beiden Mitstreiter vom Boden aus und ließ sich von meinem absturzähnlichen Rückflug nicht davon abhalten, die eigentlich kurze, aber zunächst Respekt einflößende Regel schnell in die Tat umzusetzen und mich in die Lüfte zu begleiten und der Geschichte eine Wende zu geben. Beginnend mit einem weiblichen Bündnis, das mein schlechtes Gewissen nicht immer ganz einwandfrei eingehalten hat, schwirrte Barbara regelmäßig um die mehr oder weniger alten Hasen herum, um sie mit Lasern ein wenig einzuheizen und das Sicht- und Bewegungsfeld mit Minen- und Asteriodenfeldern zusätzlich zu behindern. Dank des Kartenpechs des Imperators, manch einer Unaufmerksamkeit meinerseits und der fehlenden mentalen Unterstützung Schleppis, der zu diesem Zeitpunkt die Rolle Stefan Rabs eingenommen hatte, meldeten die Gegner brennender Weise den Rückflug an und freuen sich schon auf die Fortsetzung, oder? | ||