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Am 13.07.2010 begann Schleppi in der Rubrik Montagsspiele eine Diskussion zum Thema

12.07.2010 - Gespielte Spiele

Dazu gibt es bisher 4 Beiträge. Der letzte Beitrag erfolgte 14.07.2010 00:20:56.

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Schleppi schrieb 13.07.2010 12:22:57 dazu:

Spiel: Dixit
Mitspieler: Bernd, Jörg, Matthias, Michael, Schleppi

Eine komplette Kennenlernrunde des aktuellen Spiel des Jahres stand diesen Montag Abend auf dem Freiluft-Programm.

Niemand außer mir kannte das Spiel und hier zeigt sich das schöne an dem Spiel, es dauerte ca. 5 Minuten es zu erklären :-)

Obwohl ich es nun schon zum vierten mal spielte und ich die meisten Karten schon kannte, konnte ich feststellen das dies mir keinen Vorteil bringt, da jeder andere Dinge mit den Karten assoziert.

Relativ schnell kristallisierte sich ein Zweikampf um den Sieg zwischen Jörg und mir heraus. Beim Thema Albtraum hatte jedoch Jörg eine Spitzenkarte die besser zu dem Begriff passte als die des Erzählers. So gewann er mit 31 Punkten vor mit 28. Bernd und Matthias landeten bei ca. 23 Punkten und Michael hatte den Zugang zum Spiel nicht so ganz gefunden und bildete das Schlusslicht.

Fazit:
Obwohl es eigentlich wenig Spiel beinhaltet und das Ergebnis letztendlich auch fast egal ist, überrascht es immer wieder wie oft alle passende Karten zu dem genannten Stichwort bzw. dem Thema haben. So schien das Spiel auch bei allen gut angekommen zu sein. Nur bei Michael bin ich mir da nicht so sicher ;-)
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Schleppi schrieb 13.07.2010 12:32:42 dazu:

Spiel: Hexenflug
Mitspieler: Bernd, Jörg, Matthias, Michael, Schleppi

Eigentlich wollten wir dann noch eine Partie Hexenflug spielen. EIGENTLICH - denn zu meiner Schande muss ich gestehen das wir die Partie nach ca. 30 Minuten abbrechen mussten da ich das Spiel falsch erklärt habe bzw, eine wichtige Sache vergessen habe (Stichwort: Joker) :-(

Demnach verzichte ich auch hier auf eine kurze Spielübersicht und ziehe mich lieber noch mal zum Regelstudium zurück ;-)
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Nicole schrieb 13.07.2010 23:38:25 dazu:

Spiel: Hexenflug

Spieler: Barbara, Isabelle, Nicole

Auch wir Frauen stiegen zu späterer Stunde auf unsere Besen und machten es den Männern nach, allerdings mit dem Vorteil, dass wir aufgrund des überraschend aufgekommenen Regens nicht wieder landen mussten, sondern unter dem Sonnenschirm trocken weitergleiten konnten.

Und auch ich vergaß die Erklärung einer gewissen Regel in Form des schwarzen Katers, der auf den Karten mit den 15 abgebildet ist und die Reduzierung der mühsam gesammelten Handkarten auf 5 Stück erzwingt. Schleppi wies uns netterweise daraufhin, was wir aber demokratisch zwecks Erhaltung der Spielkontinuität ablehnten.

Der Hexenflug funktioniert übrigens auf folgende Weise. Der Kartensatz enthält 75 Hexen in 5 Farben mit den Werten 1 – 15, die vom Nachziehstapel und im Laufe des Spiels auch aus der offenen Auslage einzeln gezogen werden, um sie wie bei Lost Cities in aufsteigender Reihenfolge und natürlich nach Farben sortiert bei sich auszulegen.

Zieht der Spieler eine Hexe, die er nicht in die persönliche Auslage legen kann (Verstoß gegen die aufsteigende Reihenfolge der jeweiligen Farbe bzw. Hexenart) oder möchte, darf er sie einmal pro Spielrunde in die offene Auslage legen.

Der hier beschriebene Hexenflug kann dann entweder mit einer harten, weichen oder unkontrollierten Landung beendet werden. Letzteres geschah zum Glück nicht allzu häufig, so dass die abgestürzten Hexen nur wenige Blessuren vom Spieleabend davontrugen. Konsequenz des hin und wieder völlig mißglückten Fluges war übrigens, dass die nicht mehr auslegbare Hexe ihre Artgenossen in der Auslage des aktiven Spielers mit ins Hospital bzw. auf den allgemeinen Ablagestapel riss.

Wer weich landete, weil er auf die Möglichkeit verzichtete, eine für ihn ungünstige Karte in der allgemeinen Auslage zu parken, durfte eine beliebige Hexenreihe aus seiner Auslage auf die Hand nehmen.
Sammelten sich dort zwischen 3 biss 5 gleichfarbige Hexenkarten an, durften diese in Hexenbücher gleicher Farbe (3 Hexen = 1 Buch, 4 Hexen = 2 Bücher bzw. max. 5 Hexen = 3 Bücher) umgetauscht werden (aus atmosphärischen Gründen auch Hexenprüfung genannt), um damit, wie in vielen anderen Spielen auch, mühsam Siegpunkte zu sammeln. Jedes Hexenbuch erzeugt übrigens einen Siegpunkt, während ein Set aus fünf verschiedenen Büchern nur einen weiteren Bonuspunkt bildet.

Wer übrigens hart landen musste, weil er einmal von der Chance Gebrauch gemacht hat, durfte nur gleichfarbige Hexen seiner kürzesten Reihe auf die Hand nehmen und ebenfalls eine Hexenprüfung mit einer beliebigen Farbe bzw. Hexenart auf seiner Hand durchführen.

Wem eine einzelne Karte fehlte, konnte auf das Joker-Modul zurückgreifen. Der Spieler darf hier beim Zusammentragen der Hexen für die Prüfung auch eine andersfarbige Hexe nutzen, sofern er ein Hexenbuch der entsprechenden Farbe besitzt und der Wert der Jokerkarte die Einzelwerte der zu prüfenden bzw. einzutauschenden Hexen übersteigt.

Und so flogen wir anfangs erst gemeinsam los und betrachteten Isabelle irgendwann nur noch von hinten, die das Fliegen nach dem zweimaligen Durchspielen des Nachziehstapels mit 18 Punkten mit Auszeichnung bestand und folglich gewann. Auch Barbara und ich überbestanden ihre Flugprüfung mit 20 Punkten,
allerdings aus 8 und 12 Punkten zusammengerechnet.


Fazit:
Hexenflug ist ein sehr unterhaltsames, aber glücksbezogenes Kartenspiel, das die Spielmechanismen von Lost Cities und Can´t Stop (zum richtigen Zeitpunkt aufhören und häufiger weniger Karten sichern) aufgreift. Auch wenn die beigelegte Spielregel etwas kompliziert aufgebaut ist, handelt es sich um ein in der Praxis schnell erklärbares und kurzweiliges Spiel, dessen Reiz allerdings mit der Zeit nachlassen dürfte, weil mich die hier zugrundeliegenden Klassiker nachhaltig faszinieren.
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Nicole schrieb 14.07.2010 00:20:56 dazu:

Spiel: Zug um Zug - Kartenspiel

Mitspieler: Isabelle, Barbara und Nicole

Auch wenn meine letzte Brettspielpartie in Sachen Zug um Zug schon eine Weile zurückliegt, sehe ich hier große Ähnlichkeiten zum Kartenspiel und somit eine gute und reisetaugliche Umsetzung der Spielidee für die aktuelle Jahreszeit.

Die Spieler stellen aus den Zugkarten Sets zwecks Erfüllung der Auftragskarten zusammen, um für die hieraus resultierende Verbindung zweier Städte der USA Siegpunkte zu erzeugen.

Die Spielen wählen hierfür eine der drei folgenden Möglichkeiten aus:

Die Spieler sammeln entweder 1 bis 2 Zugkarten,
erfüllen Verbindungsaufträge oder
nehmen neue Auftragskarten auf.

Zugkarten können jedoch nicht direkt zur Erfüllung von Zielkarten eingesetzt werden, sondern müssen zunächst im Verschiebebahnhof (entweder 3 verschiedene Karten und mehrere gleichfarbige) geparkt werden. Sofern sie nicht in den Folgerunden von Mitspielern überfallen werden, dürfen sie nach und nach (jeweils die letzte Karte einer jeden gleichfarbigen Reihe) gesichert werden.

Leider darf man sich die gesicherten Karten nicht mehr nachträglich anschauen und ist sehr auf das Memorygedächnis angewiesen.

Da wir drei einige Male von der Möglichkeit des Überfalls anderer Bahnhöfe Gebrauch gemacht haben, enthielt die Schlusswertung manch Überraschung.

Wenn ich mich richtig erinnere, konnte Isabelle sämtliche Aufträge erfüllen und erhielt noch ca. 3 Bonuskarten bei der bis jetzt noch nicht erwähnten Mehrheitenwertung für gewisse Städte und reiste somit als beste Spielerin des Abends nachhause.

Barbara belegte den zweiten Platz. Sie hatte genauso wie ich einige Minuspunkte für die Nichterfüllung von Aufträgen bzw. Zielkarten zu verkraften. Leider fehlten ihr auch die roten Züge, die bei einem Angriff meinerseits davongefahren waren. Ich selbst rutschte auf den dritten Platz, hatte dennoch eine Menge Spielspaß und freue mich schon auf die nächste Zugfahrt.