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Am 20.04.2010 begann Jost aus Soest in der Rubrik Montagsspiele eine Diskussion zum Thema 19.04.2010 - Gespielte SpieleDazu gibt es bisher 4 Beiträge. Der letzte Beitrag erfolgte 21.04.2010 21:17:52. | ||
Jost aus Soest schrieb 20.04.2010 14:39:43 dazu: | ||
Jost aus Soest schrieb 20.04.2010 15:15:41 dazu:
Spiel: Uruk - Wiege der Zivilisation
Mitspieler: Jost, Kirsten, Simone Nachdem ich das Spiel jetzt schon 18 Monate oder so ungespielt immer wieder zum Schlachthof getragen habe, war jetzt endlich der große Tag gekommen... :o) Zur Spielbeschreibung verweise ich einfach mal auf die Kritik bei Hall 9000. ;o) Hier daher nur in aller Kürze: Uruk ist ein Kartenspiel (zusätzlich ausgestattet mit Holzwürfelchen und Holzscheiben), in dem man mittels Kartensammeln, -auslegen und Ressourcenmanagment versucht, möglichst wertvolle Erfindungen zu machen und die entsprechenden Siedlungen in Städte umzuwandeln, letztendlich natürlich mit dem Ziel, die meisten Siegpunkte zu ergattern. Unsere Partie begann eher zögerlich - man musste sich ja erstmal an das Spiel und insbesondere an die diversen Symbole auf den Karten gewöhnen. Alle drei Spieler verfolgten unterschiedliche Strategien: Während Kirsten auf Städtebau ging, machte Simone eine Erfindung nach der anderen. Ich hielt mich ein wenig zurück und versuchte einen eher passiven Weg: Ein paar Erfindungen (wenn es sich gerade anbot), zu jeder Erfindung ein Dorf (aka "halbe Stadt") und - um die Götter gnädig zu stimmen - auch noch einen Leuchtturm in mein kleines Reich gesetzt. Jeder machte mal den einen oder anderen strategischen Fehler - "Ich könnte mich in den... beißen!" - was zeigt, wieviele Möglichkeiten in diesem kleinen Spiel stecken. So konnte man auch nicht eindeutig sagen, wer wohl zum Schuß die Nase vorn haben würde. Das Spiel endete schließlich mit dem Verbrauch des letzten Siedlungssteins und einem knappen Sieg meinerseits. Kirsten war vom Spiel begeistert und möchte bald eine Revanche! Simone hat es wohl auch gefallen, allerdings war sie zu müde für ein abschließendes Urteil... ;o) Ich selbst freue mich schon auf die nächste Partie - jetzt, wo man alle Karten und Symbole kennt, braucht man auch nicht mehr in die Spielregel reinschauen, weil Uruk eigentlich selbsterklärend ist. (Die Spielanleitung lässt übrigens wirklich keine Fragen offen.) Resumee: Ein schönes Spiel, welches mal wieder zeigt, was man alles aus ein paar Karten herausholen kann. Und ein Zivilisations-Aufbauspiel mit einer Spieldauer von unter einer Stunde - wo gibt es das sonst noch? ;o) Mehr darüber kannst du übrigens auf www.amazon.de erfahren! | ||
Markus schrieb 20.04.2010 16:58:29 dazu:
Spiel: Fresko
Mitspieler: Bernd, Michael "Silvercruiser", Jörg, Markus Heute kam das brandneue Queen-Game "Fresko" auf den Tisch. Gleich zwei Soester hatten es schon dabei. Die Innovation: 2 Sichtschirme. Und es macht sogar Sinn, da man einen regelmässig lüften muß! Außerdem: unverbrauchtes Thema. Wir wollen alle gemeinsam ein Bild (Fresko) malen und brauchen dazu die richtigen Farben. Zunächst überlegen wir uns, wann wir aufstehen(!). Wer früh aufsteht, malt zuerst, kauft aber auch teurer ein und ist schlechter gelaunt, was zum Verlust eines von 5 Gehilfen führen kann. In der so festgelegten Reihenfolge, arbeiten wir jetzt einige Stationen ab. Welche, und wieviel wir dort machen, hat jeder geheim mit seinen Gehilfen festgelegt. An dieser Stelle hat Bernd erstmal einen halben Liter Bier über sein neues Spiel geschüttet. Weiter geht's dann mit den Stationen im Spiel: Auf dem Markt kaufen wir die Farben, um sie anschließend gleich am Fresko zu vermalen. Hier bekommen wir Siegpunkte, mit Hilfe des (mit Geld bestechlichen) Bischofs noch etwas mehr. Im Atelier gibts ganz einfach Geld für jeden dorthin geschickten Gehilfen. Weil das relativ langweilig ist, hatten wir eine Erweiterung eingesetzt, bei der es hier auch (positive) Karten gibt. Allerdings nur zwei pro Runde, weitere Spieler mussten dann wieder das Geld nehmen. Anschliessend kann man Farben mischen und danach noch auf der "Gute-Laune-Leiste" seine Laune steigern, wenn man denn hier einen Gehilfen eingesetzt hatte. Grundsätzlich kann man bis zu drei Gehilfen pro Station einsetzen, um dementsprechend mehr zu bekommen. Gut gemacht ist sicher das Farben-Mischen. Aus drei Grundfarben, kann man weitere Farben mischen. Freskoplättchen mit Mischfarben bringen mehr Punkte. Wir hatten noch eine weitere Erweiterung eingesetzt, bei der es noch zwei zusätzliche Mischfarben gab. Diese sind besonders wertvoll, da sie eine Mischung aus den schon gemischten Farben darstellen. Also aufwändig herzustellen. Bei uns lief es so, daß Bernd und Jörg sich einen Wettkampf lieferten und aus meiner Sicht irgendwie immer was gescheites hinbekamen. Währenddessen hatten Michael und ich doch einige Startschwierigkeiten. Mir war es irgendwie zu unübersichtlich, welche Farben ich nun kaufen muß, um sie dann wie zu mischen, damit ich in der nächsten Runde welche Karte kaufen (äh malen) kann? Am Ende setzten sich Jörg und Bernd deutlich von mir und Michael ab. Ich würd's gerne nochmal spielen. Vielleicht dann ohne die zusätzlichen Farben. Neben diesen Farben und den oben genannten Karten, gibt es noch eine dritte Erweiterung gleich mitgeliefert. Tolle Sache. Solch skalierbare Spiele scheinen ja im Moment in zu sein. Grafik und Material sind durchschnittlich. Somit ist mein Urteil nach dem ersten Spiel eher durchwachsen, aber beim nächsten mal weiß ich wie's geht und das Spiel riecht dann auch hoffentlich nicht mehr ganz so stark nach Bier... | ||
Coco_71 schrieb 21.04.2010 21:17:52 dazu:
Spiel: Ad Astra
Mitspieler: Bine, Stefan, Isa, Barbara und Uli Stefan und Isa hatten das Spiel noch nie gespielt, wollten dies aber endlich mal nachholen. Also habe ich es nur aus diesem Grund mitgebracht. Bine, die es schon einmal und Barbara, die es schon mindestens zweimal gespielt hatte wollten auch mitmachen, so dass wir mit mir zu 5. waren. Nach einer ausführlichen Erklärung gin es dann auch los. Barbara und ich hatten die gleiche Strategie. Barbara hatte sie eigentlich, weil sie nicht wie ich "immer" auf Terraforming gehen wollte und ich, weil ich nicht wie Barbara sagt immer auf Terraforming gehen wollte, um Ihr auch zu zeigen, dass man anders gewinnen kann. Daraus ergab sich, dass wir beide auf Raumschiffe setzten, was einen elenden Kampf um Punkte nach sich zog. Wir haben immer zur selben Zeit Raumschiffe gebaut und gewertet. Wir haben uns zur selben Zeit in verschiedene Sternenensysteme verteilt und gewertet. Keiner hat je die extra Punkte bekommen. Isa hat viele Kolonien gebaut, konnte damit aber nicht mit den Führenden (Barbara und mich) gleichziehen. Stefan hat auch viele Raumschiffe gebaut, hatte aber immer ein Schiff weniger, wie Barbara und ich, so dass er auch nicht vorne mit mischte. Bine ist fast das ganze Spiel mit nur einem Raumschiff ausgekommen, was Ihr aber nicht ganz zum Siegen half. Als sich das Ende des Spiels abzeichnete, ging Barbara auf die Punkte für Kolonien und Fabriken auf Alienplaneten. Ich habe durch sammeln gleicher Karten gehofft mit der passenden Wertung noch an die Spitze zu kommen. Und Isabel hat auf einmal mit Terraforming angefangen und noch eine Wertung dafür ausgespielt, was Ihr zum Schluß zusammen mit Barbara zum Sieg verhalf. Ich kam mit meinen gleichen Karten um ein Punkt an sie ran. Bine machte das Schlußlicht und Stefan war halt Vierter. Fazit: Die Spannung war für mich und Barbara wohl das ganze Spiel über dar, weil wir ja das ganze Spiel über versuchten uns vom anderen abzusetzen. Isa hat am Ende durch den guten Schachzug mit dem Terraforming viel Punkte machen können, so dass sie verdient mit Barbara auf dem 1. Platz landete. | ||