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Am 22.06.2010 begann Schleppi in der Rubrik Montagsspiele eine Diskussion zum Thema 21.06.2010 - Gespielte SpieleDazu gibt es bisher 4 Beiträge. Der letzte Beitrag erfolgte 25.06.2010 10:43:14. | ||
Schleppi schrieb 22.06.2010 11:25:15 dazu:
Spiel: Glen More
Mitspieler: Nicole, Raimund, Schleppi Wieder einmal Glen More. Wieder einmal hat es Spaß gemacht. Wieder einmal zu viert... - Ach nee, Stop! Dieses mal und für alle Beteiligten zum ersten mal zu dritt. Oder, doch nicht? Ach ja, zu dritt spielt ja noch ein Würfel mit. Also doch zu viert! Aber eigentlich auch nicht... Da wir alle das Spiel schon kannten ging es sofort los, lediglich die Teilnahme des Würfels musste erst erklärt werden. Denn bei 2 oder 3 Spielern nimmt ein Würfel am Spielgeschehen teil. Dieser ist wie alle anderen Spieler auch dann an der Reihe wenn er an letzter Stelle der Schlange steht. Dann wird einfach gewürfelt und er zieht so viele Plättchen vor wie gewürfelt wurde. Dies können 1,2 oder 3 Schritte sein. Dieses Plättchen wird dann einfach aus dem Spiel genommen - That's it! Okay auf dem Markt wird jede Ware von Beginn an auch noch mit einer Münze versehen. Aber sonst ändert sich nichts mehr zum normalen Spiel. Raimund hat es mit einer Dorfstrategie versucht und dadurch auch jede Menge Chieftains angesammelt. Nicole hat sich viele Produktionsfelder geholt und dann versucht über die Jahrmärkte und Krämer viele Punkte zu machen. Nebenbei lief auch eine kleine Whiskey-Produktion an. Ich selbst wollte mir dieses mal früh einen Wald und Steinbruch sichern um genügend Baumaterial für die teuren Gebäude zu haben. Als ich dann zwei Getreide "geschenkt" bekam, habe ich auch auf Whiskey umgestellt. Am Ende habe ich mich dann in den Tavernen rumgetrieben. Gebracht hat dies folgendes: Raimund punktete mit den Chieftains bei den normalen Wertungen und vor allem mit den Dörfern am Schluss holt er noch einmal 21 Punkte. Abgeben musste er 9 Punkte wegen der zu großen Baufläche. Endstand: 42 Punkte Ich hatte mit Whiskey-Fässern und Chieftains bei zwei Wertungen gut kassiert und am Ende verschonte mich die kleinste Baufläche vor Minuspunkten. Endstand: 50 Punkte Nicole machte viele Punkte im Spiel mit den Jahrmärkten und später mit dem Krämer. Bei den normalen Wertungen hielt sie sich eher zurück, konnte aber einmal bei der Whiskey-Wertung 8 Punkte holen. Aufgrund der Baufläche fielen dann aber noch 15 Punkte dem Fiskus zum Opfer. Endstand: 51 Punkte. Ein knapper und vor allem flotter Sieg von Nicole in knapp 60 Minuten... Ach nee, doch nicht. Wir hatten ganz vergessen noch das Geld zu zählen welches auch noch mal 1 Punkt pro Münze zählt. Hier waren die anderen beiden blank während sich in meinem Beutel noch 7 Gold befanden. Somit reichte es dann doch zu einem Sieg mit 57 Punkten... Puuuh | ||
Schleppi schrieb 22.06.2010 11:40:29 dazu:
Spiel: Die sieben Siegel
Mitspieler: Nicole, Raimund, Schleppi, Tobias Nach der schnellen Partie Glen More kam dann noch Tobias zu uns rüber und wir spielten eine Partie "Die sieben Siegel". Ein schon älteres Stichkartenspiel im Stile von Wizard. Auch hier muss man Stiche vorhersagen die man in einem Durchgang machen will. Anders als bei Wizard muss man hier aber nicht nur die Anzahl, sondern auch die Farben der Stiche vorhersehen. Pro Farbe stehen drei Siegel zur Verfügung und für jeden Stich den man in einer Farbe machen will, nimmt sich der Spieler ein Siegel der Farbe. Macht man dann im Spiel einen Stich in der angesagten Farbe, gibt man das entsprechende Siegel wieder ab. Schafft man dies bis zum Ende der Runde nicht oder man vergisst eines abzugeben (soll vorkommen!), bekommt man am Ende eines Durchgangs 2 Minuspunkte für jedes Siegel welches man nicht losgeworden ist. Noch ärgerlicher ist es wenn man ein schwarzes Siegel (-3 Punkte) vor sich liegen hat. Dieses bekommt man immer dann wenn man einen Stich in einer Farbe macht die man nicht angesagt hat. Statt seine Stiche anzusagen kann aber auch ein Spieler den Saboteur nehmen. Dieser Spieler spielt normal mit, muss aber keine Stiche ansagen und somit auch keine Siegel loswerden. Er erhält jedoch am Ende des Durchgangs -4 Punkte. Allerdings werden diese Minuspunkte für jedes schwarze Siegel welches die Mitspieler gesammelt haben um 1 reduziert. Die Optimalausbeute in einer Runde sind 0 Punkte. Ziel ist es also so wenig Minuspunkte wie möglich zu machen. Am Ende (4 Durchgänge) liefen wir mit folgenden Punktezahlen ins Ziel ein: Tobias: -17 Nicole: -16 Raimund: -14 Schleppi: -11 Zumindest so ungefähr ;-) | ||
Schleppi schrieb 22.06.2010 12:01:16 dazu: | ||
Jost aus Soest schrieb 25.06.2010 10:43:14 dazu:
Robo Rally
Mitspieler: Jost, Simone, Tobias Nach langer Zeit kam mal wieder dieser Klassiker auf den Tisch - vielen Dank an Simone fürs Mitbringen! :o) Da wir alle das Spiel zwar kannten, aber gerade in den Details doch nicht mehr so sicher waren, erklärten wir uns gegenseitig die Regeln... ;o) Apropos, für diejenigen, welche das Spiel noch nicht kennen, hier eine kleine Zusammenfassung: Bei diesem Spiel geht es darum, seinen (putzigen) Roboter durch eine Fabrikhalle voller Maschinen zu lenken. Dies geschieht, indem alle Spieler gleichzeitig verdeckt 5 Bewegungen programmieren (d.h. als Karten vor sich auslegen) und diese dann nacheinander aufgedeckt und abgearbeitet werden. Da man nie weiß, was die lieben Mitspieler so programmieren, kommt es öfters zu Kollisionen, welche die ganze nachfolgende Planung über den Haufen werfen. Weitere Feinheiten wie Fließbänder, Laserbeschuss, Pressen, etc. pp. machen das (Über-)Leben auch nicht gerade leichter! :-D In unserer Partie machten Simone und ich uns auf zwei verschiedenen Wegen auf dem Weg zum ersten Zwischenziel, während Tobias' Roboter sich darauf konzentrierte, auf der Startposition stehen zu bleiben und unseren Robotern ganz gemein in den Rücken zu lasern, was in den Folgerunden zu weniger Kartennachschub führen würde... "Na warte!" In der zweiten Runde bereitete ich dann eine kleine Falle vor, unter der Annahme, dass Tobias mir jetzt hinterherfahren würde: In eine Seitengasse abbiegen, einmal vor, dann plötzlich zurückgefahren und schon wurde der gerade vorbeirauschende Tobias-Roboter in eine Presse geschoben... "Rache ist Blutwurst!" :o) Nachdem so Tobias Roboter genügend ausgebremst worden war (er musste wieder ganz von vorne anfangen) konnte ich seelenruhig meine Route zum ersten Zwischenziel fahren. Bei dieser Gelegenheit vergaloppierte sich Simones Roboter auf den Fließbändern - "links" und "rechts" ist nicht gerade eine Frauensache ;o) - um dann auch in einer Presse zu landen. Immerhin hatte sie vorher noch einen Speicherpunkt passiert, so dass sie nicht ganz von vorne starten musste. Durch diesen Vorsprung konnte ich nun die restliche Strecke gänzlich unbedrängt befahren und so den ersten Platz ergattern. Tobias schaffte es immerhin noch, das erste Zwischenziel zu erreichen, während Simone sich wieder in den Fließbändern verirrt hatte... Resumee: Ein schönes Spiel - wie gemacht für Informatiker ;o) - mit hoher Interaktion und viel Chaos. Zu dritt ist es deutlich planbarer - mal ein ganz anderes Spielgefühl! Gefällt mir! :o) | ||