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Am 29.11.2011 begann Schleppi in der Rubrik Montagsspiele eine Diskussion zum Thema 28.11.2011 - Gespielte SpieleDazu gibt es bisher 3 Beiträge. Der letzte Beitrag erfolgte 05.12.2011 15:37:50. | ||
Schleppi schrieb 29.11.2011 08:48:43 dazu:
Spiel: Scheibenwelt - Ankh-Morpork
Mitspieler: Barbara, Markus, Schleppi, Sven Sven brachte gestern diese Essen-Neuheit mit die ich gerne auf der Messe getestet hätte, aber nie einen Tisch bei Kosmos bekommen habe. Ich habe zwar mit den Büchern über die Scheibenwelt nichts zu tun, trotzdem interessierte mich dieses Spiel dessen Regeln ich schon mal vorab gelesen hatte. Laut Sven geht es um die chaotischen Umstände in der Stadt Ankh-Morpork nachdem der Chef diese verlassen hat. Und chaotisch trifft es sehr gut - das Spiel ist es nämlich auch... Jeder hat Handlanger und Häuser die er mit Hilfe von Karten in den 12 Stadtbezirken verteilen muss. Hat man in einem Bezirk mehr Holzteile als irgend ein anderer Spieler kontrolliert man diesen. Dumm nur das sich diese Mehrheiten immer wieder ändern da die Karten oder die lieben Mitspieler einem immer wieder in die Suppe spucken. Ziel ist es seine ganz persönliche Siegbedingung zu erfüllen. Davon stehen zu Beginn 7 zur Auswahl bzw. werden zugelost. Es kann z.B. sein das man 4 Bezirke in der Stadt kontrollieren muss. Klingt einfach - ist es aber nicht. Denn die Kontrolle muss man zu Beginn seines Zuges haben! Es können also noch drei Spieler in ihrem Zug dieses verhindern. Oder man muss Geld in Höhe von 50$ erwirtschaften, oder man gewinnt wenn ein bestimmte Anzahl an Unruhemarkern auf dem Brett liegen (Unruhemarker kommen immer in einen Bezirk wenn ein Holzteil zu schon dort stehenden gesetzt wird). Ein Sigebedingung sagt, dass man gewinnt wenn der Nachziehstapel durchgespielt wurde ohne das jemand seine Siegbedingung erfüllt hat. Ist diese Karte aber nicht im SPiel und der Stapel ist trotzdem durch, gewinnt der Spieler der die meisten Punkte sammeln konnte. Ein Zug läuft sehr zügig ab. Man startet mit 5 Handkarten und spielt in jedem Zug eine Karte aus. Diese erlauben es Geld zu nehmen, Handlanger einzusetzen, Handlager zu entfernen, Häuser zu bauen oder Ereigniskarten zu ziehen (die dann richtig reinhauen können). Manche erlauben auch das SPielen einer weiteren Karte usw. Danach zieht man wieder auf das Limit von 5 Karten nach und der nächste ist dran. Das ist eingängig und geht schnell. So hat man oft die Situation, dass man am Ende seines Zuges zwar die Siegbedingung erfüllt, nun aber 3 Züge warten muss in denen sich wieder alles ändern kann. In unserer Partie bewältigte Barbara das Chaos am besten und siegte vor Sven, Markus und mir. Da keiner seine Siegbedingung erfüllte entschieden die Punkte den Gewinner. Fazit: Für Terry Pratchett Fans bietet dieses Spiel sicherlich jede Mengen Anspielungen und lustige Anekdoten zu den Romanen. Wenn man diese aber nicht kennt, erscheinen einem die Namen der Charaktere zunächst sehr gewöhnungsbedürftig (Hauptmann Karotte, Feldwebel Grinsi Kleinpo, Weißgesicht usw.). Trotzdem entwickelt es irgendwie einen gewissen Charme und hat mich zumindest neugierig auf die Bücher gemacht. Im Prinzip kann man bei diesem Spiel nicht viel planen. Es ist quasi in jedem Zug Action auf dem Brett und die Verhältnisse ändern sich mit jeder Runde. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht nicht immer alles planen zu können und dem Schicksal ausgeliefert zu sein. Natürlich ist hier auch wichtig das alle Spieler immer darauf achten ob jemand kurz vor dem Sieg steht und dies zu verhindern. Aber da die Siegbedingungen ja geheim sind, kann man den Mitspielern schon mal ein Schnippchen schlagen. Aus meiner Sicht liegt hier ein SPiel vor welches vom Gefühl her gut mit Feudalherren vergleichbar ist. Ein recht hoher Glücksfaktor der aber aufgrund des schnellen Spiels verschmerzt werden kann. Thematisch passt es aber noch besser zu Familien und ich denke da könnte es auch gut ankommen. Aber auch Vielspieler sollten mal versuchen sich einen Weg durch das Chaso zu bahnen. Ich werde es auf jeden Fall noch mal gerne versuchen. Und wenn man verliert kann man es ja auf das Pech oder die bösen Mitspieler schieben ;-) | ||
Schleppi schrieb 29.11.2011 08:53:31 dazu:
Spiel: Quarriors
Mitspieler: Markus, Schleppi, Sven Da noch ein wenig Zeit war und Markus und Sven Quarriors noch nicht kannten und gerne kennenlernen wollten, haben wir noch eine kurze Einführungsrunde des Dominion-mit-Würfeln-und-Interaktion gespielt. Nach der Erklärung hatten wir uns auf ein Zeitlimit von 20 Minuten geeinigt. Nach dem dieses nach ca. 3-4 Runden erreicht hatten, fügten wir noch zwei weitere Runden an, was ich mal als gutes Zeichen werte ;-) An anderen Tischen gesehen: Der Hobbit Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel | ||
Jost aus Soest schrieb 05.12.2011 15:37:50 dazu:
Der Hobbit
Mitspieler: Ann-Kathrin, Andrea, Jost, Thomas, Tobias Wieder mal versuchten wir es gemeinsam, das eigentlich einfache Familienspiel zu schlagen, indem wir die Zwerge mitsamt Bilbo begleiteten und so dem Drachen den geklauten Schatz zu entreissen. Diesmal hatten wir in den ersten beiden Etappen mehr Glück als sonst und wurden dank richtig aufgedeckter Ereigniskarten reichlich beschenkt. So gestärkt, konnten wir die Abenteuer gut bewältigen, wobei insbesondere unsere Bördekönigin AnKa sich durch besonders viel Einsatz = Diamanten auszeichnen konnte. Hilfreich war wohl auch, dass sie jedesmal den einen Ring wiederfand! ;o) Am Ende konnte folglich der Drache endlich (zum ersten Mal im Schlachthof!) besiegt werden. Wir hatten also alle gewonnen, wobei AnKa die meisten Diamanten sammeln konnte, dich gefolgt von mir (dank zu 100% entwickelter Fähigkeiten). Resumee: Immer wieder ein schönes, spannendes und sehr thematisches Familienspiel mit relativ hohem Glücksfaktor. Spaß machts! :o) | ||