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Am 30.11.2010 begann Schleppi in der Rubrik Montagsspiele eine Diskussion zum Thema 29.11.2010 - Gespielte SpieleDazu gibt es bisher 4 Beiträge. Der letzte Beitrag erfolgte 30.11.2010 18:08:50. | ||
Schleppi schrieb 30.11.2010 13:21:49 dazu:
Spiel: Crokinole
Mitspieler: Christopher, Markus, Myriam, Schleppi Wir haben zwar nicht im Schlachthof gespielt weil wir aufgrund der Witterungsbedingungen in Lippstadt geblieben sind, möchten aber trotzdem auch unseren Bericht hier niederschreiben ;-) Wir haben als Opener eine Partie Crokinole gespielt. Für diejenigen die es noch nicht kennen hier eine kleine Einführung. Crokinole besteht aus einem runden Brett mit ca. 80 cm Durchmesser. Es ist unterteilt in drei Kreise die von außen nach innen immer mehr Punkte bringen (5, 10, 15). In der Mitte des 15er Kreises befindet sich ein Loch in dem einer der Spielsteine (Holzscheiben) gerade eben Platz findet. Rund um den 15er Kreis befinden sich 8 kleine Pfosten die das Treffen des Lochs erschweren sollen. Ist ein Spieler an der Reihe muss er einen seiner Steine auf die Grundlinie seines Sektors legen und versuchen einen gültigen Schuss abzugeben (Schnippsen ähnlich wie bei Carrom). Befindet sich zu Beginn des Zuges eines Spielers kein fremder Stein auf dem Brett, darf man versuchen direkt in das Mittelloch zu treffen was 20 Punkte am Ende bringen würde. Man muss aber mindestens den inneren 15er Kreis treffen damit der Stein liegen bleiben darf. Sollte sich zu Beginn eines Zuges jedoch ein Stein des Gegners auf dem Brett befinden, MUSS man mit seinem Schuss einen gegnerischen Stein treffen bzw. in Bewegung bringen. Dies kann direkt oder über andere Steine geschehen. Hat man dies geschafft ist der Schuss gültig und der eigene Stein darf dort liegen bleiben wo er liegen geblieben ist. Wenn nicht, wird der eigene Stein in die Rinne bzw. den Graben gelegt der sich rund um das Brett befindet. Somit sollte es also immer das Ziel sein die gegnerischen Steine in den Graben zu befördern während der eigene dabei möglichst weit in der Mitte zu liegen kommt. Nachdem alle Spieler alle Scheiben gespielt haben, werden die Punkte gezählt. Dabei zählen alle Steine die am Ende noch auf dem Brett liegen. Je nachdem in welchem Kreis sie liegen bringen sie 5, 10 oder 15 Punkte ein. Alle Steine die im Spielverlauf ins Mittelloch gerutscht sind, werden bei Seite gelegt und zählen am Ende 20 Punkte. Der Gewinner der Runde erhält die Differenz seiner Punkte zum Zweiten als Siegpunkte gutgeschrieben. Erreicht Spieler A also 80 Punkte und Spieler B 35 Punkte bekommt Spieler A für diese Runde 45 Siegpunkte. Ein Spiel endet normalerweise wenn ein Spieler bzw. eine Partei 150 Punkte erreicht hat. Wir haben zunächst ein Doppel gespielt wobei die Spieler eines Teams sich die 12 Scheiben gleichmäßig aufteilen. Jeder Spieler kommt also 6 x an die Reihe. Myriam und ich sind gegen Christopher und Markus ("Ich kann keine Geschicklichkeitsspiele") angetreten und konnten auch gewinnen. Anschließend haben wir uns dann entschieden noch ein 4er Einzel zu spielen wo jeder Spieler eine eigene Farbe bekommt und 12 Schieben spielt. Hier muss jeder gegen seinen rechten Nachbarn spielen. Da hier in der Regel weniger Punkte gemacht werden endet ein Spiel hier bei 50 Punkten. Diese erreichte ich nach schwerem Kampf und ca. 45 Minuten Spielzeit. Hier zeigte Markus aber das dieses Spiel eine steile Lernkurve bietet und konnte als einziger anderer Spieler einen Durchgang gewinnen und somit auch noch 10 Punkte erringen während Christopher und Myriam leider leer ausgingen. Dafür konnte Christopher aber stets mit tollen Ideen und Theorien über Einfalls- und Ausfallswinkel glänzen ;-) Fazit: Trotz der doch großen Investition bereue ich den Kauf eines Crokinole-Bretts nicht. Bisher haben fast alle es mit großer Begeisterung gespielt und es blieb nur selten bei einer Partie. Lediglich für Leute die so gar nicht auf Geschicklichkeitsspiele stehen wird es wohl auch nicht in Frage kommen. Dennoch ist dieses Spiel um einiges einfacher als z.B. Carrom und schon nach wenigen Runden gelingen schon mal gute Schüsse und man wird mit jeder Partie besser. | ||
Schleppi schrieb 30.11.2010 13:37:36 dazu:
Spiel: 7 Wonders
Mitspieler: Christopher, Markus, Schleppi Da es nach den beiden Crokinole-Partien schon 22 Uhr war, haben wir zu dritt noch eine kleine Runde 7 Wonders gespielt. Hier hatte ich die B-Seite des Leuchturms. Die ersten beiden Stufen geben einen Rohstoff und eine Handelsware nach Wunsch. Daher wollte ich diese beiden Stufen schnell bauen um unabhängig zu sein. Doch leider bekam ich nur wenige Rohstoffkarten auf die Hand und vor allem nicht die richtigen. Daher habe ich parallell dazu blaue Karten gebaut und eine grüne Karte ausgelegt. Da die anderen beiden früh Militär gespielt hatten, habe ich dies erst einmal vernachlässigt. Um es kurz zu machen - mein Plan ging völlig in die Hose. Militärisch wurde ich niedergemacht (nur in Runde 3 konnte ich zumindest einen 5er holen) und bei den blauen Karten kam ich zwar auf 22 Punkte, dies war aber meine einzige richtige Einnahmequelle. Somit standen am Ende traurige 39 Punkte auf dem Zettel. Markus holte 29 Punkte mit blauen karten und auch noch einige Punkte mit gelben Karten. Bei ihm reichte es immerhin für 46 Punkte. Gewonnen hat allerdings Christopher mit 51 Punkten. Er hatte das Glück als einziger auf grüne Karten gegangen zu sein und konnte damit ordentlich punkten. Dazu noch seine Militärpunkte und eine Gilde die für jeden Minuspunkt bei uns Punkte brachte (dies waren auch noch mal 7 Stück). 7 Wonders ist ein Spiel welches ich selten gewinne, das mich aber immer wieder reizt. Beim nächsten mal wird bestimmt alles besser... | ||
JFK schrieb 30.11.2010 17:52:41 dazu:
Spiel: Der Pate
Mitspieler: Bernd, Frank, Tobias, Jörg Kein Wunder, dass im Schlachthof so wenig los war, wenn alle in Lippstadt spielen! Trotzdem fanden wir uns zu einer Kennenlernrunde von "Der Pate" zusammen. Dabei führt jeder Spieler eine Mafiafamilie in New York - möglichst zum meisten Geld. Gefallen hat uns gleich die Gestaltung des Spielplans und das Material, alles sehr stimmungsvoll und zum Rollenspiel annimierend. In seinem Spielzug würfelt man dreimal mit vier verschiedenfarbigen Würfeln und setzt jedes Mal einen davon auf sein Tableau, um damit Aktionen zu aktivieren. Da diese alle verschieden sind, mussten wir anfangs oft nachschauen, bei späteren Partien dürfte die Spielzeit aber angemessener sein. Zwischendurch waren fast alle unsere Gangmitglieder im Fluss oder im Knast gelandet, was durchaus spaßig aussieht. Leider spielt niemand die Cops und hätte etwas davon... Am Ende ging es dann bei den anderen dreien recht knapp aus, während ich abgeschlagen war. Aber dafür kann ich ja die bösen Wüfel verantwortlich machen! Bernd hatte diese am besten im Griff, machte 69.000 $ und wurde von uns allen als neuer Don von Soest akzeptiert. Fazit: Nettes Ärgerspiel, aufgrund der Würfel mit hohem Glücksanteil. Thematisch sehr passend und unterhaltsam. Auch gesehen: Schwarzer Freitag | ||
Frank schrieb 30.11.2010 18:08:50 dazu:
Das Spiel hat wirklich eine schöne und stimmungsvolle Grafik. Viele sehr kleine Plättchen machen es allerdings auch am Anfang etwas unübersichtlich.
Das Thema ist mit seinen Facetten nett umgesetzt. So kann man Wettbüros kontrollieren oder die Presse nach seiner Pfeife tanzen lassen. Nur die vielen Leichen im Hudson-River haben am Ende gestört. Das Spielziel ist natürlich klar: Geld! Deshalb ist die Wertung am Ende sehr simpel: Geld zählen! Für meinen Geschmack zog es sich etwas sehr in die Länge. Interessant ist es immer, wenn man dran ist. Um die Züge der anderen zu verfolgen, musste ich mich schon etwas motivieren. Vielleicht ändert sich dies aber bei einer 2. Partie. Als Würfel-Einsetzspiel gefällt mir Kingsburgh deutlich besser, aber vielleicht sollte ich jetzt vorsichtig sein. Vielleicht kontrolliert Der Pate auch schon das Internet. Also, Pssst, ich würde dem Spiel höchstens die Note 3... ahhhhh, was wollen sie hier, nicht...ich bin unbewaffnet... ahhhhhhhhhh...röchel....tot... | ||