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Am 08.11.2011 begann Schleppi in der Rubrik Montagsspiele eine Diskussion zum Thema 31.10.2011 - Gespielte SpieleDazu gibt es bisher 2 Beiträge. Der letzte Beitrag erfolgte 08.11.2011 10:10:53. | ||
Schleppi schrieb 08.11.2011 09:49:30 dazu:
Spiel: Sidibaba
Mitspieler: Barbara, Brigitte, Josha, Lisa, Merle, Raimund, Schleppi Weiter ging es bei dem Abarbeiten der Messe-Neuheiten. An diesem Montag landete Sidibaba von Hurricane auf dem Spieletisch. Und wie schon in der Woche zuvor haben wir wohl den Fehler gemacht dieses Spiel sofort in der Maximalbesetzung zu spielen (hier 7 Spieler). Es geht darum für die Gruppe (6 Spieler) in einem Höhlen-Labyrinth einen versteckten Schatz zu finden der von dem gegnerischen Spieler, dem Räuberhauptmann (in dieser Partie ich), irgendwo in den Gängen platziert wurde. Nach dem Auffinden des Schatzes muss die Gruppe aber auch wieder den Weg hinaus finden. Und damit das nicht zu einfach wird, muss dies alles in einer bestimmten Zeit geschehen. Der Witz dabei ist das die Gruppe eben nicht sieht wo im Irrgarten sie sich gerade befinden. Sie sehen immer nur was sich genau 1 Feld vor ihnen befindet. Dann muss sich die Gruppe immer wieder neu entscheiden in welche Richtung sie weiter geht usw. Die Gruppe kann die Entscheidung darüber zusammen treffen, aber da einer immer voran geht hat dieser Spieler das Recht zu überstimmen. Nach einer festen Zeitspanne wechselt der Anführer der Gruppe und es gewinnt auch nicht diie Gruppe zusammen, sondern immer nur ein Spieler. Nämlich derjenige der bei der Suche die meisten Juwelen einsammeln konnte. Der Räuberhauptmann gewinnt wenn es die Gruppe nicht schafft in der vorgegebenen Zeit wieder zum Ausgang zu finden. Dazu kommen noch einige Aktionen für beide Seiten die eingesetzt werden können, auf die ich hier aber jetzt nicht eingehen möchte. In unserer Partie gelang der Gruppe der Sieg auch dank der großartigen Orientierungskünste von Merle die dann auch verdientermaßen gewann. Meinung: Ich hatte dieses Spiel auf der Messe 2x ausprobieren können und fand es schlicht und einfach super originell und schön. Vor allem das Material ist klasse. Der große Sichtschirm, der den Irrgarten verdeckt, zeigt der Gruppe den Höhleneingang, und nach jedem Schritt legt der Gegenspieler eine Tafel vor den Schirm auf dem die Gruppe sehen kann welche Gänge nun vor Ihnen liegen. Trotzdem hat es bei unserer Partie nicht so richtig funktioniert. Wie bei vielen Spielen in denen eine Gruppe zusammen spielt, besteht die Gefahr das einer stark vorprescht und die anderen dabei "überfährt". Hier war es z.B. Raimund der versuchte möglichst schnell Kommandos rauszuhauen um Zeit zu sparen. Das führte einerseits zu großem Stress bei mir weil ich ständig neue Platten vor den Sichtschirm legen musste, und die anderen Mitspieler gar nicht mehr hinterher kamen wo man nun eigentlich hergelaufen war. Prinzipiell gut für mich, aber schlecht für das Spiel da dadurch zumindest Lisa und Brigitte sich gedanklich schnell von dem Spiel verabschiedet haben. Nur Merle und Josha schienen noch ungefähr Orientierung zu haben ;-) Für mich als Hauptmann war es natürlich lustig zu beobachten, wie sie immer wieder im Kreis liefen und nicht mal in die Nähe des Schatzes kamen. Die Zeit rann dahin bis plötzlich Merle und Raimund doch noch den richtigen Gang erwischten und zum Schatz gelangten. Nun kam es zum Wettlauf mit der Zeit um den Ausgang zu finden. Aber nachdem man auch an dem 2 x vorbei lief, glückte doch noch die Flucht und Merle hatte mit den meisten gesammelten Juwelen den Sieg geholt. Ein wenig erinnert es an Space-Alert weil sich eine Gruppe unter Zeitdruck entscheiden muss. Dadurch wird es ein wenig stressig und solche Spiele sind sicherlich nicht jedermanns Sache. Mir gefällt es persönlich sehr gut, ich denke aber bei den meisten ist eher gefloppt. Die Frage ist einfach ob es möglich ist wirklich sich einen Weg zu merken oder so zu spielen das man wissen kann wo man sich befindet, oder ob man einfach rumprobiert und die Wege nur zufällig findet. Daher möchte ich es auch noch mal als Teil der Gruppe spielen um dies beurteilen zu können. Also ein originelles Spiel wo nur noch geklärt werden muss ob es funktioniert ;-) | ||
Schleppi schrieb 08.11.2011 10:10:53 dazu:
Spiel:King of Tokyo (2 x)
Mitspieler: Barbara, Brigitte, Bernd's jüngster Sohn, Lisa, Raimund, Schleppi Der Magic und Robo-Rally Erfinder Garfield hat auf dieser Messe dieses kurzweilige Würfelspiel herausgebracht. Eigentlich müsste man es eigentlich eher als Würfelkeilerei bezeichnen... Jeder Spieler hat ein Monster und versucht 20 Siegpunkte zu sammeln indem es Tokio zerstört (Godzilla lässt grüßen) oder alle anderen Monster unschädlich zu machen und als Einziger übrig zu bleiben. Das versucht man mit 6 Würfeln und diversen Karten. Man würfelt drei mal und die Würfel die nach dem letzten Wurf liegen bleiben zählen. Man kann über die Würfel direkt Siegpunkte bekommen, Energiesteine erhalten mit denen man Karten kaufen kann die Vorteile bringen, seine Lebenspunkte wieder auffrischen oder eben andere Spieler angreifen. Der erste Spieler der eine Tatze (Angriffssymbol) ausliegen hat "muss" nach Tokio rein. Immer wenn ein Monster die Stadt betritt bekommt es einen Siegpunkt. Nun geht aber die Keilerei los. Alle Spieler die nicht in Tokio sind und Tatzen würfeln, greifen damit immer den/die Spieler an die in Tokio stehen. Dumm nur das ein Spieler in Tokio sich nicht heilen kann und man nur 10 Lebenspunkte hat. Daher muss man irgendwann schnell wieder aus der Stadt heraus. Immer wenn man in Tokio steht und angegriffen wird, kann man sich entscheiden raus zu gehen und der Angreifer muss hinein. Schafft man es aber drin zu bleiben bis man wieder an der Reihe ist, bekommt man als Belohnung 2 Siegpunkte. Zudem kann der Spieler in Tokio jede Tatze dazu benutzen um ALLEN Spielern die nicht dort sind gleichzeitig einen Schaden zuzufügen. So geht es immer hin und her bis ein Spieler eine der beiden Siegbedingungen erfüllt hat. In unserem Fall war ich es mit dem Erreichen von 20 Siegpunkten nachdem Barbara und Lisa schon ausgeschieden waren. Fazit: Ein nettes Zockerspiel im Stile von Heckmeck und Co. mit einem monströsen Thema. Es schien auch allen Spaß gemacht zu haben und selbst mein großer Sohn und meine Frau spielen es gerne (muss ich mir jetzt Sorgen machen?). So folgte dann auch noch eine zweite Partie, bei der ich aber aussetzte bei der Raimund wohl als einziger Überlebender gewann. Also eindeutig ein Männerspiel - hrrr hrrr. | ||