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Am 24.10.2009 begann Frank in der Rubrik Lesefutter eine Diskussion zum Thema

Der neue Asterix

Dazu gibt es bisher 2 Beiträge. Der letzte Beitrag erfolgte 26.10.2009 11:28:05.

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Frank schrieb 24.10.2009 18:51:30 dazu:

Da die Rubrik "Lesefutter" nicht so recht in Schwung kommen will, hier ein Beitrag zu hoher Literatur:

Noch auf dem Rückweg von Essen habe ich den neuen Asterix am Kiosk erstanden, der auch erst an diesem Tag zu haben war.

Es handelt sich um die Jubiläums-Ausgabe: 50 Jahre Asterix.

Die ersten Seiten haben mich begeistert. Endlich wieder die schönen detailreichen Zeichnungen aus den früheren Heften und der nette Einfall mit den ergrauten Helden Asterix und Obelix. Es hätte ein richtig tolles Abenteuer werden können. Hätte... leider kommt dann nur eine Aneinanderreihung von merkwürdigen Anekdoten, Selbstzitaten und recht flachen Witzen eines typischen Rückschau-Jubiläums-Heftes. Der Zeichenstil ist komisch sprunghaft, und seitenfüllende Abhandlungen über Museen und Reiseberichte langweilen eigentlich nur.

Aber vielleicht muss diese Ausgabe bei mir auch erst noch reifen. Ein Asterix erschließt sich selten beim ersten Lesen. Nach 30 Jahren entdecke ich in manchem Heft noch Anspielungen, die mir früher nie aufgefallen sind.

Auch jetzt gibt es in der neuen Ausgabe doch noch einige Höhepunkte für absolute Nischen-Bildung:
So wird z. B. ein Plattencover der Pop-Gruppe "Madness" mit Römern nachgestellt. Da blitzt die alte Klasse der (des) Autoren auf, auch wenn man sich fragt, wer so etwas nachvollziehen kann.
Was einem wohl in den alten Heften so alles an Witzen entgeht?

Zum Glück lieben meine Töchter zurzeit die beiden Gallier sehr, so dass immer Heftchen für mich auf dem Wohnzimmertisch liegen. Zum Neu-Entdecken!

Trotz aller Verdienste des 82-jährigen Machers Uderzo - für das neue Heft gilt: "Die Peitsche, die Peitsche!" -"Aber sie ist doch noch nicht trocken..."
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JFK schrieb 26.10.2009 11:28:05 dazu:

Ich lese den Anfang von Franks Beitrag und fühle mich plötzlich wie im Vakuum. Alles gefriert, meine Augen wandern zu dem Umschlag mit dem Ehapa-Aufdruck, den ich gestern Abend achtlos beiseite gelegt habe. Ich muss schlucken. Angstschweiß bildet sich auf meiner Stirn. Enthält der Umschlag etwa den neuen Asterix-Band?

Meine Hände zittern ein wenig. Soll ich es wagen, den Umschlag zu öffnen? Wie Blitzlichter tauchen Bilder aus den letzten Bänden vor meinem inneren Auge auf. Bilder des Schreckens, des Niedergangs eines einst überragenden Comics. Maestria, Micky-Maus-Roboter... Panik steigt in mir auf. Kann es noch schlimmer werden? Eigentlich nicht. Wahrscheinlich doch.

50 ist doch eine gute Zahl, um sich zur Ruhe zu setzen. Oder, Herr Uderzo? Aber vielleicht lernen Sie es auch einfach mal Ihren Ruhm zu teilen und lassen jemand anderen die Geschichten schreiben, die sie so schön in Bilder umzusetzen verstehen.

Ich lasse den Umschlag erst einmal verschlossen und öffne lieber eine Spieleschachtel. Das ist sicherer.