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Am 24.10.2009 begann Frank in der Rubrik Aktivitäten eine Diskussion zum Thema Essen - so war'sDazu gibt es bisher 8 Beiträge. Der letzte Beitrag erfolgte 29.10.2009 08:52:03. | ||
Frank schrieb 24.10.2009 18:15:34 dazu:
So, dann eröffne ich einmal die Essen-Rückschau.
Voll war es, voller als in den letzten Jahren am Donnerstag und Freitag - die Herbstferien haben sich doch ausgewirkt. Am Donnerstag waren die Tische voll und ich bin nicht häufig zum Spielen gekommen. Am Freitag bei den Kinderspielen ging es dann besser. Ein paar Eindrücke von mir: 1. Dominion-Seaside - nun ja, sozusagen ein "must have", und der erste Spieleindruck ist gut. Es gibt einige sehr interessante Karten, die im Spiel beliebt waren, z. B. den "Schmuggler" oder das "Piratenschiff" mit dem man sich einen Vorrat an virtuellem Gold anlegen kann. Auch die "Dauerkarten" scheinen attraktiv, denn sie haben zwei Züge lang Gültigkeit. Andere Karten entsprechen dem gängigen Muster, wie z. B. der "Bazar". Schwere Münzen und Marker erfreuen die Spieler-Seele. Mir hat die erste Runde Spaß gemacht. Was will man mehr. 2. Mow - Kleines Kartenspiel mit netter Grafik in Hornochsen-Manier. Ganz nett, aber keinen Kauf wert, trotz der poppigen Spieltische. 3. Adios Amigos - Kurzweiliges Karten-Duell mit kleinen Holzpatronen und einem Mini-Dynamit-Satz. Wer schnell rechnet, schießt auch gut. Mir hat es gefallen. 4. Dice-Trap - Würfel eine Treppe hinunter auf möglichst hohe Multiplikatoren-Felder zu schnippen ist sicher keine besonders innovative Idee, aber der Spaßfaktor war bei mir hoch. Hoher Aufforderungscharakter. 5. Boochie (Zoch) - Eine sympathische Erklärbärin hat uns dann zu einer Partie mit dem Boochie-Ball in ihre "Arena" gelockt. der Ball wird geworfen und in bewährter Boule-Weise müssen nun ein Ring und ein Softball in die Nähe geworfen werden. Je nach Spielstand mit unterschiedlichen Verrenkungen. Nettes Strandspiel, aber es kommt nicht an Kubb o. ä. heran. 6. Das magische Labyrinth - Das Kinderspiel des Jahres spielt sich flott und ist schön designt, erinnert mich aber zu sehr an "Goblins Gold", um den Preis wirlich verdient zu haben. 7. Wilde Wikinger machen fette Beute - Das Haba-Spiel ab 7 Jahren mit der tollen Grafik von Michael Menzel spielt sich sehr nett und ist durch die Versteigerung auch für Erwachsene spannend und interessant. Auf keiner Auswahl- Liste und doch war es mir einen Kauf wert. 8. Die Lego-Spiele haben natürlich ihren eigenen Reiz, aber die von uns ausprobierten 3 Titel waren dann doch etwas arg seicht. Der Spezial-Würfel ist allerdings nett, da man ihn während des Spiels verändern kann, z. B. mit Farb-Mehrheiten. Aus der Idee läßt sich noch etwas herausholen! Naja, und dann waren dann noch die Sachen, die einem sonst so auffallen und für die in den nächsten Wochen und Monaten Zeit zum Testen bleibt, z. B. "Colonia" von Queen Games, das sehr schöne "Shipyard" oder auch "Tobago" und "Opera" mit dem auffallenden Material. Nicht zu vergessen "Die Gemeinde", darauf freue ich mich schon besonders, obwohl die Produktpolitik des Verlages keineswegs vorbildlich ist: Um die Erweiterung zu erhalten, muss ich das Grundspiel nochmal kaufen. Das war's zunächst von mir. | ||
Schleppi schrieb 26.10.2009 11:09:23 dazu:
Hallo!
Mein Fazit der diesjährigen Messe lautet: Zu voll und kein Überflieger wie letztes Jahr! Zudem hatte ich persönlich wohl dieses Jahr auch Pech an Erklärbären zu geraten die ihre Spiele nicht gut kannten oder einfach nur schlecht erklären konnten :-( Ansonsten ist es schwer schon etwas über die Qualität der einzelnen Spiele zu sagen da sich dies erst in den nächsten Wochen des Ausprobierens zeigen wird. Mein Eindruck war aber das es nichts außergewöhnlich Originelles gab. Viele Spiele in denen bekannte Mechanismen neu zusamengestellt wurden und vielleicht ungewohnte Themen bekamen. Aber eben kein Überflieger wie Dominion letztes Jahr (kommt aber auch nur alle 5-10 Jahre vor). Auffällig fand ich höchstens die vielen Deduktionsspiele (was ich sehr mag) bzw. Spiele mit Ausschlussverfahren wie z.B. Donna Leon, Tobago, Schinderhannes, Greenrock Village etc. Als kleine Überraschung für mich entpuppte sich El Paso von Zoch. Ein lockeres Zocker-Würfelspiel in dem es auch einiges zu bedenken gibt. Auch die Preise empfand ich dieses Jahr als sehr hoch, kaum noch Spiele unter 25 EUR und viele die an die 40 EUR gingen. Dieses Jahr war einfach zu wenig Zeit und Möglichkeiten Spiele auszuprobieren, so dass man fast zu Blindkäufen gezwungen war. Mal gucken wieviele Spiele dann demnächst bei eBay landen ;-) | ||
Gelöschter User schrieb 26.10.2009 14:24:20 dazu:
Soderle, dann will ich auch mal mein Fazit abgeben...
Wer hatte eigentlich erwähnt, dass es Donnerstags so leer sein soll? (Der gehört verprügelt! Uns wurden tausendfach Trollis in die Hacken geschoben oder Kinderwagen über die Füße gefahren!) Viele tolle Spiele hab ich (haben wir) dieses Jahr auch nicht entdeckt. -Wazabi: Ein Würfelkartenspiel, bei dem man die Würfel loswerden muss. Ganz nett für Zwischendurch oder als Absacker, allerdings sind, meiner Meinung nach, 20 € dafür einfach zu viel... -Albion: ziemlich langweilig, haben nach 3 Runden aufgehört zu spielen. -Uno Flash: Auch ganz nett für Zwischendurch mal, allerdings der Preis (25-30 €) entschieden zu hoch und so richtig hats auch nicht funktioniert bei dem 6 Jährigen, der mit gespielt hat, uns aber dennoch in der 1. Runde abgezogen hat. Man muss anscheinend fester auf die Tasten hauen, dann frag ich mich allerdings, wie lange das Teil wohl hält. (Elektronische Brettspiele find ich eh *pfuibah*) -Egizia: Ich weiß gar nicht, wie viele Spiele es mittlerweile gibt mit ähnlichem Spielprinzip.... Nicht so mein Ding -Tobago: Gespielt und sofort gekauft. Und die Steinköpfe (von meinem Freund liebevoll Gumgums genannt) sind ja sooo süß. (Und der Erklärbär fand den Namen Gumgum auch toll und hat ihn danach weiter verwendet. *g*) -Havanna: Auch ebenfalls nicht meins, einige der anderen Mitspieler brauchten immer so extrem lang zum überlegen... Meiner Meinung nach hätte das auch noch viel schneller gehen können. -Dann haben wir noch ein paar alte Spiele getestet. Mr. Jack wurd als gut empfunden, Dominion ebenfalls, Pandemie auch - allerdings nicht von mir....evtl. mit der Erweiterung, da dann ein Bioterrorist dazukommt (meine zukünftige Rolle *muharhar*), der die Weltheilung etwas erschwert. Wir haben leider nur das Grundspiel testen können.- -Von "El Paso“ wurde uns abgeraten, da man angeblich zu viel aufschreiben muss für ein Würfelspiel. Wir haben das Testen dann gleich mal sein gelassen. Was ich mir noch gekauft hab war: -die Erweiterung zu Keltis (unser persönliches Absackerspiel) und -NICHTLustig "Labor Chaos“, ein hoffentlich ganz lustiges und verwirrendes Kartenspiel. Werds erst Donnerstag testen können. Was ich noch gerne hätte testen wollen: Munchkin Quest (Brettspiel), hat das mal zufällig jemand getestet? Grüße | ||
Gelöschter User schrieb 26.10.2009 23:51:49 dazu:
@Pum: Bist Du bei "El Paso" sicher oder verwechselst Du es ggf. mit einem anderen Spiel?! Aufgeschrieben werden muss da nämlich nix, noch nichtmals großartig gerechnet.
Wir haben es Donnerstag und heute gespielt. Ist ein schönes Glückspiel in Form von "Can't Stop" und macht Spaß. Ich kann es empfehlen. | ||
Gelöschter User schrieb 27.10.2009 08:53:55 dazu:
Nö, diesmal bin ich mir absolut sicher.
Ich hab ner Frau von Albion abgeraten, die hat uns dann erzählt, wie toll El Paso nach ca. der 3. Runde wäre. (Da hätte man dann alles verstanden) und der Erklärbär, der neben uns saß hat gesagt, El Paso wäre zu viel Rumschieberei, zu viel Planung für n Würfelspiel. Irgendwie sowas. Und aufgrund dessen haben wirs halt nicht getestet. (Andererseits weiß ich gar nicht, ob wir es sonst getestet hätten, hatten ja so schon viel zu tun.... und zu spielen.) Aber wir können es ja mal gerne zusammen spielen, ich lass mich da gerne eines besseren belehren. ;) Obwohl ich von Can´t Stop eher weniger begeistert bin, ich glaub, da kniffel ich lieber.. ;P Grüße | ||
Hans aus H. schrieb 27.10.2009 14:34:49 dazu:
In Essen ist es eigentlich immer voll, an manchen Tagen nur etwas voller. Aber lassen wir das.
Ich hatte die Gelegenheit, ein paar Sachen anzutesten, darunter "Vor den Toren von Loyang" zusammen mit Tanja (Dank an Astrid, die mir freundlicherweise ihren sicheren Platz in der Testrunde überlassen hat!!). Das Spiel ist interessant gestaltet und etwas für Leute, die gern ein wenig vorausplanen. Es ist auch nicht ganz so "entscheidungsverzwickelt" wie "Le Havre" und hat durch die Karten, die die Spieler in jeder Runde neu auf die Hand bekommen, einen Glücksfaktor. Daneben durfte ich "Machtspiele" von Eggert ausprobieren. Das Erklären dauerte seine Zeit, das Spielen dauerte auch.... Man muss versuchen, in vier verschiedenen Bereichen in die Punkteränge zu gelangen. Wer das als Erster schafft, hat gewonnen. Die Wege dorthin sind vielfältig. Wieder ein Spiel mit einer großen Fülle von Möglichkeiten und zahlreichen Entscheidungszwängen. Im Bereich der Korruption lag ich hinten. Keiner wollte mich schmieren. Liegt wohl am Beruf, grins. Fazit: Mir gefällt das Thema nicht. Der gleiche Mechanismus mit Fantasy- oder Mittelalter-Thema und ich wäre zufriedener gewesen. Na ja, ist halt eine Sache der Einstellung. Dann gab es noch eine Partie "Atlantis" bei Amigo. Der Laufmechanismus ist schön und funktioniert auch gut, allerdings hat allen Mitspielern das Ende nicht gefallen, weil es letztlich gar keine Rolle spielte, wie viele Punkte man unterwegs bereits gesammelt hatte. Sie gingen mehr oder weniger alle dadurch wieder verloren, dass man sie einsetzen musste, um seine Figuren ins Ziel zu bringen, ohne weitere Punkte-Plättchen zu bekommen, wenn denn ein Spieler bereits mir allen Figuren das Festland erreicht hat. Unseres Erachtens ist also die sicherste Gewinnstrategie die gewesen, einfach nur ohne Rücksicht auf Verluste als erster seine drei Atlantisbewohner ins Ziel zu bringen, ganz egal, ob man auf diesem Weg eher wertvolle oder eher wertlose Güter erhält. Wir waren einhellig etwas enttäuscht. Mein absoluter Favorit unter den getesten Spielen war "Days of Steam", das in einer grafisch aufgebohrten Form angeboten wurde und eine gelungene Mischung aus Plättchen-Legen wie in Carcassonne und Gütertransporten wie in Steam darstellt. Das Spiel ist leicht zu erlernen und bietet einige nette Möglichkeiten, den Mitspielern das Leben schwer zu machen. Ich fand es mit 30 Euro Verkaufspreis am Verlagsstand leider deutlich zu teuer und werde mal abwarten, wie sich der Preis im Handel so entwickelt. Dann habe ich noch eine Partie "Dominion-Seaside" gespielt. Auch diese Erweiterung ist gelungen! Tja, das war es dann auch mit dem Probieren. Für zwei Messebesuchstage vielleicht ein bisschen wenig, aber wie eingangs erwähnt: Es war halt voll. | ||
JFK schrieb 28.10.2009 19:55:01 dazu:
Für mich war die Messe dieses Jahr eine ganz besondere Erfahrung. Aber auch sehr anstrengend. Schließlich ging es am Mittwochabend praktisch direkt vom Tauchen in Kroatien nach Essen. Am Freitagmorgen hat mich das eingeholt, denn ich habe grandios verschlafen...
Da ich als Gewinner des Small World Ideenwettbewerbs eine Reise nach Essen gewonnen habe, konnte ich den Aufenthalt in einem tollen Hotel genießen und war Abends meist mit der sehr netten Truppe von Days of Wonder und Jason (dem Gewinner aus Australien) nebst Gattin unterwegs. Neben viel gutem Essen war ein Highlight auch der Test des Prototyps einer neuen Small World Erweiterung mit Philippe Keyaerts höchstpersönlich. Ein anderes: von einem Australier in einem koreanischen Restaurant zu lernen, wie man mit Essstäbchen isst... :-) Und: Französischer Humor, zum Beispiel: "Französisch ist die Sprache der Diplomatie... deshalb führen alle lieber Krieg." Über die Reaktionen auf die Sache mit Mark, der immer darauf bestanden hat, mit der U-Bahn zur Messe zu fahren, und an einem Morgen irgendwie bei mir im Auto gelandet ist, will ich erst gar nichts sagen. Am Stand von Days of Wonder habe ich immer wieder gern vorbei geschaut, nicht nur zur Preisverleihung am Freitag. Dort war gute Stimmung, denn Small World und die Erweiterungen wurden begeistert ausprobiert und verkauften sich sehr gut, sodass am Ende alle Grundspiele weg waren. Aber natürlich gab es auch noch unseren eigenen Stand in der Comic Action, an dem ich vor allem Samstag und Sonntag anzutreffen war. Ich habe mich sehr gefreut, dass viele Mitglieder des Spieleclubs mich dort besucht haben. Gruß an Raimund, Stefan, Brigitte und Dieter und Barbara! Ein paar andere haben mich sicher noch verpasst. Ansonsten haben wir unser aktuelles Wieselflink gut unter die Leute gebracht. Das lief dieses Jahr dank dem tollen Messeplan, den unser Layouter gebastelt hat, auch sehr viel besser, als im letzten Jahr, und hat richtig Spaß gemacht. Besonders lustig war das verkniffene Gesicht der Spielbox-Verteiler am Eingang, die oft gefragt wurden "Ist da ein Messeplan drin?" und das verneinen mussten. Ich dann: "HIER drin schon!" Hä, hä. Zum Spielen bin ich nicht gekommen, auch weil man bei allen Terminen viel zu früh aufbrechen muss, um sich den Weg durch die vollen Hallen zu bahnen. Ja, voll war es nahezu durchgehend, die Tage waren kaum zu unterscheiden. Dafür entschädigten einen aber strahlende Händlergesichter allerorten - auch wir haben zumindest ein bisschen verkauft und das eigentlich ohne Neuheit. Wieselflink ist ja umsonst. Ich selbst habe viel Geld bei den Heidelbären gelassen, die Angebote waren einfach zu verlockend. Gerade über Hamburgum habe ich mich gefreut, denn das stand auf meiner Suchliste ganz oben und war für Euro 20 ein Schnäppchen. Es hat wie immer Spaß gemacht, sich die vielen kleinen Erweiterungen und Goodies zusammen zu suchen. Besondere Erwähnung verdient dabei Abacus: Ich fragte am Stand nach dem Zooloretto-Bären und der Monuments-Erweiterung und bekam beide nett überreicht, dann fragte ich nach einer Tüte, da ich gerade 2-3 Spiele unterm Arm hatte, und bekam eine tolle Abacus-Tasche überreicht. Obwohl ich nur etwas umsonst genommen hatte. Hut ab für den netten Service! Schön fand ich auch die Spendenaktionen verschiedener Verlage (2F, Lookout), da gibt man doch gern unsinnig viel Geld für ein paar Kärtchen her. @Pum: Hast du am Sonntag mitbekommen, dass Joscha Sauer bei Kosmos "Labor Chaos"-Karten signiert hat? Es gab eine nette Aktion, wo man einen Vorschlag aufschreiben konnte, aus der dem er dann eine persönliche Karte für das Spiel gemacht hat. Mein Messe-Pflichtkauf waren die Dominion-Erweiterungen, die im Messeverlauf leider kaum merklich günstiger wurden. Naja, sind ja viele viele Karten. Ähm, wann ist wieder "Essen"? | ||
Gelöschter User schrieb 29.10.2009 08:52:03 dazu:
@JFK:
OH NEIN!... Jetzt wo du es sagst, da wollte ich eigentlich sonntag vorbei marschieren. *verdammt* Das hab ich echt total vergessen... Naja, vielleicht nächstes Jahr. ;) | ||